// Fächer
Biologie
Französisch
Geschichte
Informatik
Kunst
Latein
Mathematik
Musik
Philosophie
Physik
Religion
Spanisch
Sport
 
 

Säuren und Laugen | Carbonsäuren

 

Hier findest du alles, was du über Carbonsäuren wissen solltest.

Carbonsäuren


» Carbonsäuren sind sogenannte organische Säuren
Beispiele: Essigsäure, Zitronensäure
Beide Säuren sind in handelsüblichen Entkalkern enthalten bzw. eignen sich auch als Einzelsubstanz zum Entkalken
 
Besonderes Kennzeichen aller Carbonsäuren: R-COOH-Gruppe = Carboxylgruppe
 

Löslichkeit von Carbonsäuren in fettfreundlichen Lösungsmitteln


Zentrale Beobachtung
Die Löslichkeit in fettfreundlichen bzw. hydrophoben Lösungsmitteln nimmt innerhalb der homologen Reihe der Carbonsäuren zu.
 
Erklärung
Lipophile (fettfreundliche) Lösungsmittel sind unpolar.
Mit zunehmender Molekülgröße der Carbonsäuren bestimmen die unpolaren Kohlenwasserstoffreste das Löslichkeitsverhalten der Carbonsäuren. Es gilt der Grundsatz: Gleiches löst sich in Gleichem.
 

Wasserlöslichkeit von Carbonsäuren


Durchführung
In Reagenzgläsern mit destilliertem Wasser wird Ameisensäure, Essigsäure, Propansäure, Stearinsäure und Ölsäure gegeben. Nach leichtem Schüteln - ggf. mit Stopfen - wird beobachtet.
 
Zentrale Beobachtung
Die Löslichkeit in Wasser nimmt innerhalb der homologen Reihe der Carbonsäuren ab.
 
Ergebnisse
Ameisensäure löst sich
Essigsäure löst sich
Propansäure löst sich
Stearinsäure löst sich nicht, sondern sammelt sich an der Oberfläche des destilliertem Wassers
Ölsäure löst sich nicht
 
Erklärung
Die Wasserlöslichkeit beruht vor allem auf der Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen zwischen Carbonsäuren-Molekülen und Wasser-Molekülen.
Mit zunehmender Molekülgröße bestimmen die hydrophoben bzw. unpolaren Kohlenwasserstoffreste der Carbonsäure deren Löslichkeitsverhalten. Die van-der-Waals-Kräfte zwischen den Kohlenwasserstoffresten sind vom Zusammenhalt so stark, dass eine Wasserlöslichkeit nicht mehr gegeben ist.
 

Löslichkeit von Carbonsäuren in fettfreundlichen Lösungsmitteln


Durchführung
In Reagenzgläsern mit Heptan wird Ameisensäure, Essigsäure, Propansäure, Stearinsäure und Ölsäure gegeben. Nach leichtem Schüteln - ggf. mit Stopfen - wird beobachtet.
 
Ergebnisse
Ameisensäure 2 Phasen
Essigsäure löslich, trüb
Propansäure löslich, trüb
Stearinsäure löst sich nicht, trüb, Stearin sammelt sich unten
Ölsäure löst sich


© 2017 abiturerfolg.de | Tafelbilder, Referate, Hausaufgaben, Hand-Outs, Mind-Maps, Strukturdiagramme, Flussdiagramme, Hausarbeiten | mail uns deine Materialien