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Sprache

 

Sprache ist wohl eines der mächtigsten Instrumente, die dem Menschen zur Verfügung stehen.
Hier findet ihr mehr darüber.

Sprache und Das Man von Heidegger


» Unsere Sprache verrät uns, weil oft eine Wertung inbegriffen ist.
» Unsere Sprache verrät uns, weil durch sie jedes Geheimnis an Kraft verliert.
 
Damit warnt Heidegger vor der Gefahr, dass jeder Einzelne den Mut und die Bereitschaft verliert, seine eigene Meinung zu präsentieren, vorzustellen und zu veröffentlichen. Gleichzeitig verarmt dadurch die Gesellschaft an Persönlichkeit, Innovation, Kreativität und Mut für forschende, wissenschaftliche und soziale Projekte.
 

Zugang zu Sprache (Bsp. Heidegger, das Man)


Kritik: Sprache wird benutzt
» um zu entlasten
» um zu verallgemeinern
» um zu verstecken
» um sich der Verantwortung zu entziehen
 

Aussage über den Sprecher


Durch den Gebrauch von Sprache wird signalisiert,
» dass jemand unsicher ist
» dass das Vertrauen fehlt
» dass die Gesprächspartner nicht gleichberechtigt sind
 

Axiome der Kommunikationstheorie


» Analyse: Sprache ist allgegenwärtig
Folgerung: Sprache ist konstitutives Merkmal jeder sozialen Situation
 

Augustinus: Wie das Kind die Sprache lernt


Nannten die Erwachsenen irgendeinen Gegenstand und wandten sich dabei ihm zu, so nahm ich das wahr, und ich begriff, dass der Gegenstand durch die Laute, die sie aussprachen, bezeichnet wurde, da sie auf ihn hinweisen wollten. Dies aber entnahm ich aus ihren Gebärden, der natürlichen Sprache aller Völker, der Sprache, die durch Mienen- und Augenspiel, durch die Bewegungen der Glieder und den Klang der Stimme die Empfindungen der Seele anzeigt, wenn diese irgend etwas begehrt, oder festhält, oder zurückweist, oder flieht. So lernte ich nach und nach verstehen, welche Dinge die Wörter bezeichneten, die ich wieder und wieder, an ihren bestimmten Stellen in verschiedenen Sätzen, aussprechen hörte. Und ich brachte, als nun mein Mund sich an diese Zeichen gewöhnt hatte, durch sie meine Wünsche zum Ausdruck.
Zitiert nach Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchung,
© Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1971, S. 15


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