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Tourismus in Kenia

 

Auch für das Abitur ist Tourismus ein beliebtes Thema des Erdkundeunterrichts. Anhand des Beispiels Kenia in Nord-Afrika wollen wir euch Merkmale von Tourismus dort durch ein erarbeitetes Tafelbild näher bringen.

Kenia als Subsistenzwirtschaft


» Halbwüste Feuchtsavanne
» Dornsavanne » Tropischer Regenwald
» Trockensavanne
 
» Rinderzucht » Kaffee » Zuckerrohr
» Kamelzucht » Tee » Bananen
  » Sisal
 

Touristisches Potential in Kenia


» Besichtigung von Rinder- und Kamelzucht und diversen Plantagen typischer Früchte
» Lage: » Südhalbkugel
  "Fluchtmöglichkeit" aus europäischen Winter
» Tropen (äquartorial)
» Küstenlage (Strand) maritime und kontinentale Einflüsse
» Binnenlage
» verschiedene Binnenseen (Victoria-See)
» Gebirge
» Kolonialgeschichte
» traditionale Lebensformen
» Safari / Nationalpark
 

Tourismus in Kenia


» im Jahr 2000: Ziel, 1 Mio. ausländische Touristen zu haben, ist erreicht
» bis 2007: Verdopplung auf 2 Mio. ausländische Touristen
steigende Bettenkapazitäten
aber: geringe Auslastung (max. 46% / Jahr)
trotzdem: konstant steigende Einnahmen
» Aufenthaltsdauer: ø 12 Tage (2006), Anstieg seit 2003
» 83% aller Reisenden: Urlaub als Hauptursache
» Herkunftsländer 1.) Kenia
  2.) Großbritannien
3.) Deutschland
 

Mögliche Probleme des Tourismus in Kenia


» mehr Quantität als Qualität
» geringe Bettenauslastung, aber weitere Baumaßnahmen
falsche Anpassung
finanzielle Schwierigkeiten
Verschwendung von Ressourcen
erneut steigende Arbeitslosigkeit
» Abhängigkeit von (ausländischen) Investoren
» Abhängigkeit vom Tourismus Gefahr von Arbeitslosigkeit
» Gefahr von politischen Problemen als negativer Einflussfaktor
» Bedeutungsverlust von Bildung aufgrund anderer Einnahmequellen
» sinkende Staatseinnahmen
» Image- und Attraktivitätsverlust durch politische Unsicherheit
 

Weitere Probleme des Tourismus in Kenia


» Safaris stören das natürliches Verhalten der Tiere
» Wanderung und Zunahme der Tiere führt zur Zerstörung von Weideflächen (Nahrungsdefizit)
» landwirtschaftliche Nutzung zerstört Weideflächen
» Fahrspuren der Busse können zu Grabenbildung und Erosion führen
» hoher Wasser- und Energieverbrauch
» wilde Müllkippen
» ungleiche Bevölkerungsverteilung: Bevölkerungsdruck und Zersiedlung
Flächennutzungskonflikte Ressourcenknappheit
» Regenzeit (im Mai beginnend) Touristen bleiben aus
 

Krisen, die sich auf den Tourismus in Kenia auswirkten


» umstrittene Wahl des kenianischen Präsidenten Mwaki Kibaki
daraus resultierende Unruhen in Form von schweren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Regierung und Opposition mehr als 300 Menschen getötet, 100.000 auf der Flucht
entstandener Schaden durch das Chaos: 60 Milliarden Kenia-Schilling (630 Millionen Euro)
» Al-Qaida Anschlag auf das Paradies-Hotel in Mombasa in 2002
zögerlich kamen die Gäste wieder nach Ostafrika
 

Die Janusköpfigkeit des Tourismus in Kenia


positiv negativ
» Steigerung des BIP » Unbeständigkeit des wirtschaftlichen Erfolges, z.B. durch politische Unruhen
» Minderung des Handelsbilanzsaldos » saisonale Abhängigkeiten
» Verbesserung der Lebenssituation einiger am Tourismus beteiligten Gruppen » Verlust der kulturellen Identität
» Sekundareffekte: z.B. Ausbau der Infrastruktur » Notwendigkeit, ausländische Produkte zu importieren
» Schaffung von Arbeitsplätzen » Existenzabhängigkeit der im Tourismus Beschäftigten
» Kulturaustausch » ungleiche Einkommensverteilung
  gesellschaftliche Kluft
regionale Unterschiede
» ökologische Probleme, z.B. erhöhter Wasserverbrauch
» Trennung von einheimischen und besuchender Bevölkerung
» evtl. Verbannung der Landschaft
Zerstörung von Biotopen
Fazit:
Tourismus ist notwenig für Kenia, aber
» alle Bevölkerungsschichten sollten davon profitieren
» alternative wirtschaftliche Strukturen sollten aufgebaut werden
» politische Stabilität muss geschaffen werden


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