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Tourismus in Ostafrika

 

Auch für das Abitur ist Tourismus ein beliebtes Thema des Erdkundeunterrichts. Anhand des Beispiels Ost-Afrikas wollen wir euch Merkmale von Tourismus dort durch ein erarbeitetes Tafelbild näher bringen.

Tourismus in Ostafrika


» Tourismus hat in Ostafrika eine lange Tradition
» erste Touristen kurz nach der Jahrhundertwende (Reiche aus Europa und Amerika)
gingen auf Großwildjagd
Großwildjagden wurden von professionellen Jägern geleitet
prominentester Besucher dieser Frühphase war Winston Churchill und US-Präsident Theodore Roosevelt (T.R. benötigte 500 Träger für u.a. Unmengen von Champagner)

» Großwildjagd wurde in den 20er und 30er Jahre en vogue
Schriftsteller wie Hemingways nahmen diese Abenteuer in Erzählungen auf, die verfilmt wurden
prominente Besucher wie die britische Kronprinzessin Elisabeth (50er Jahre)

» Großwildjagd blieb bis in die 60er Jahre exklusiv, hier aber schon gut ausgebautes Hotel- und Lodgenetz
» Tourismus in Ostafrika gewann an Popularität u.a. durch das deutsche Buch "Serengeti darf nicht sterben" von Prof. Bernhard Grzimeks (1959), welches verfilmt wurde, und die Fernsehserie "Ein Platz für Tiere"
» Massentourismus begann in den späten 60er Jahre
» Zahlen ausländischer Besucher stiegen von 1963 bis 1971 in Kenia von 110.000 auf 400.000
» Erschließung der Küste im großen Maßstab an den Tourismus
» Verbot der Großwildjagd in den 70er Jahren
» Fotosafari ('Jagd' mit der Kamera) löst Großwildsafari ab
» die meisten Safaris zu den tanzanischen Attraktionen Serengeti und Ngorongoro gingen nicht von Tanzania, sondern von Kenia aus
» kenianisch-tanzanische Grenze wurde 1977 geschlossen
Besucherzahlen in Tanzania gingen 1985 von 178.000 auf 58.000 zurück
Kenias Boom hielt an: 1985 kamen 540.000 Touristen (17% mehr als im Vorjahr), 1986 sogar fast 650.000
» stärkste Besucherkontingente kamen aus Deutschland (1985 mit 100.000), Großbritannien, Amerika (60.000) und aus der Schweiz (40.000)
» 1988 verfügte Kenia über fast 30.000 Hotelbetten, damit waren 80.000 Arbeitsplätze direkt mit dem Tourismus verbunden
Einnahmen betrugen 1986 fast 350 Mio US$ zweitgrößte Devisenquelle nach Kaffee
» damaliges Ziel bis 2000 war die Steigerung der Besucher auf eine Millionen
» auch Tanzania und Uganda wollen künftig den Tourismus stärker fördern


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